HEILPRAXIS für HOMÖOPATHIE und ANTHROPOSOPHIE - Nürnberg

Klassische Homöopathie, Anthroposophische Therapie, Psychosomatik und Biografiearbeit in Nürnberg

Leitbild und Grundlage meiner Arbeit:

Jeder Mensch trägt in sich ein Bild seines wahren Wesens, das er noch nicht ist, dem er aber mit seiner Sehnsucht zustrebt.
Insofern trägt jeder Mensch sein eigenes Leitbild in sich, das ihn leiten kann wie ein Stern, der über seinem Leben steht.

Ein Leben wird als fruchtbar und sinnvoll erlebt, je mehr der Mensch dazu in der Lage ist, sein wahres Wesen im Alltag zu verwirklichen.

Das Ziel meiner Arbeit ist es, aus diesem Wissen heraus Menschen nicht nur von Symptomen zu befreien, sondern durch Krankheit und Leiden hindurch zur Verwirklichung ihres Lebensziels zu verhelfen.
Dies ist zudem der beste Ansatz zur Verhinderung von Rückfällen.

Meine persönlichen Voraussetzungen  - mein eigener Weg 

Als Heilpraktikerin folge ich meinem eigenen Leitstern. Bisher waren die einzelnen Schritte auf diesem Weg:

Seit frühester Kindheit begeistere ich mich für die Natur und habe einen ausgeprägten Erkenntnisdrang.  

Mein Weg als Naturwissenschaftlerin: Mein Erkenntnisdrang hat mich dazu gebracht, Physik als die grundlegendste aller Naturwissenschaften zu studieren. An der Universität Bonn und als Stipendiatin am Europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf konnte ich die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten der Materie erforschen.

Selbsterkenntnis des Menschen als Forderung unserer Zeit: Selbst an den Grenzen der Forschung stehend wurde mir klar: Der Mensch kommt hier an Grenzen, die nur überschritten werden können, wenn er sich auch sich selbst erkennend gegenüberstellt. Das Weltbild einer objektiven materiell begründbaren Wirklichkeit ist wissenschaftlich seit den Erkenntnissen der Quantenphysik im 20. Jahrhundert nicht mehr haltbar. Dies gilt schon für die unbelebte, erst recht aber für die belebte Natur. Ein Festhalten am materialistischen Weltbild des 19. Jahrhunderts wirkt zudem zerstörerisch auf alle Ebenen des menschlichen Lebens.

Aus dieser Einsicht heraus fand ich zur Homöopathie:  

  • Naturerkenntnis und Selbsterkenntnis: In der Homöopathie habe ich Umgang mit Substanzen aus der Natur, aber der Erkenntnisweg ist ein anderer als in der universitären Wissenschaft: Durch Einnahme homöopathischer Mittel im Rahmen einer Arzneimittelprüfung am gesunden Menschen kann man in einen erkennenden Dialog eintreten mit dem Mineral, der Pflanze oder dem Tier, von dem das Mittel hergestellt wurde. Dies ermöglicht Schritte auf einem Weg der Naturerkenntnis einerseits und der eigenen Selbsterkenntnis durch die Prüfung andererseits.
  • Heilung durch Ähnlichkeit - Verwandlung statt Vernichtung: Zerstörerisches für den Menschen wird nicht wiederum zerstört oder unterdrückt, wodurch nur neue Probleme erzeugt werden, sondern auf der Grundlage des homöopathischen Ähnlichkeitsgesetzes in seinem Wesen angesprochen und kann so verwandelt werden. Hierdurch ist nachhaltige Heilung ohne Nebenwirkung möglich.

Mein Weg als Heilpraktikerin - spirituelle Grundlagen der Therapie:

Um Homöopathin zu werden, habe ich zunächst eine Weiterbildung zur Heilpraktikerin und daran anschliessend zur Klassischen Homöopathin gemacht. Ergänzend kamen Fortbildungen in Psychologie, Traumarbeit, spiritueller Biografiearbeit und Personaler Leibarbeit, einer spirituell ausgerichteten Therapie, hinzu. Von Anfang an war dies für mich ein Weg der eigenen Entwicklung und der täglichen meditativen Übung, wodurch das erworbene Fachwissen erst in seiner vollen Bedeutung erfasst und wirksam werden kann. Auf dem seit 1990 bis heute beschrittenen Weg der Meditation sind mir vor allem Prof.Dr. Karlfried Graf Dürckheim, Andreas Pfäfflin, Dr. Georg Kühlewind und nicht zuletzt Rudolf Steiner wichtige Helfer gewesen. 

Anthroposophische Geisteswissenschaft als Erkenntnisweg: seit 1999 kann ich zunehmend die Anthroposophische Geisteswissenschaft meiner Arbeit zugrunde legen. Hierdurch ist es möglich, die Wirkung homöopathischer Mittel und therapeutischer Maßnahmen auf den Menschen mit wissenschaftlicher Klarheit zu verstehen und auch den Menschen selbst in seiner Erkrankung und seinen Entwicklungsmöglicheiten.  

Anthroposophische Heilkunde - Forschung und Lehre: Um diese Möglichkeiten auch meinen Heilpraktikerkollegen zugänglich zu machen, Habe ich als zertifizierte Dozentin und Supervisorin zunächst Fachfortbildungen mit anthroposophischem Hintergrund für Heilpraktiker angeboten. In den Jahren 2005 bis 2014 konnte ich als Vorstandsvorsitzende des Berufsverbandes der Anthroposophischen Heilpraktiker AGAHP das Konzept der "Anthroposophischen Heilkunde" maßgeblich mit ausarbeiten, das inzwischen offiziell von der medizinischen Sektion am Goetheanum anerkannt ist. Zertifizierungen durch den Berufsverband sind nun möglich. 

Was leitet mich in die Zukunft  ?

Ich nehme zur Zeit teil an einem berufsbegleitenden Masterstudiengang als Aufbaustudium für Zertifizierte Klassische Homöopathen an der Universität UCLAN (University of Central Lancashire). Ziel des Studiums ist es, die von mir in der Homöopathie und begleitenden Personalen Leibarbeit erarbeiteten Methoden wissenschaftlich zu begründen und zur Weitergabe an die nächste Generation aufzuarbeiten.