HEILPRAXIS für HOMÖOPATHIE und ANTHROPOSOPHIE - Nürnberg

Klassische Homöopathie, Anthroposophische Therapie, Psychosomatik und Biografiearbeit in Nürnberg

Was ist Klassische Homöopathie ?  - Einsatzgebiete, Herkunft, Grundprinzipien:    

Einsatz in meiner Praxis für Klassische Homöopathie und Anthroposophie in Nürnberg: 

Die Klassische Homöopathie ist bis heute eine der verbreitesten alternativen Heilme-thoden zur Behandlung auch schwerer Chronischer Krankheiten. Dies betrifft sowohl körperliche Krankheiten als auch Psychosomatische Krankheiten oder Psychische Erkrankungen. Lesen Sie hier mehr:  

-> Homöopathie für Chronische Krankheiten

-> Homöopathie und Psychosomatik

-> Homöopathie für die Seele 

-> Klassische Homöopathie - Behandlungsablauf

Um erfolgreich und ohne Schaden anzurichten homöopathisch behandeln zu können, bedarf es einer anspruchsvollen jahrelangen Ausbildung. Wenn Sie als Laie für die Hausapotheke Homöopathische Mittel einsetzen möchten, sollten Sie unbedingt ein paar Vorsichtsmaßregeln beachten. Lesen Sie hier mehr dazu:

-> Klassische Homöopathie - die Hausapotheke 

Klassische Homöopathie - der einzelne Mensch zählt 

Die Klassische Homöopathie ist eine Therapie, bei welcher der ganze Mensch mit Leib und Seele und in seinen Lebensbedingungen individuell behandelt wird. Es wird nicht die Krankheit behandelt, sondern der besondere Mensch wird in seiner Heilkraft gestärkt. So ist auch der behandelnde Homöopath oder die Homöopathin ganz auf seine/ihre individuelle Aneignung der Wirkungen der von ihm/ihr einesetzten Mittel angewiesen, um den Heilungsprozeß bestmöglich begleiten zu können. Lesen Sie mehr zu diesem spannenden Thema:  

-> Klassische Homöopathie und Wissenschaft  

Herkunft und Grundprinzipien der Klassischen Homöopathie: 

Hahnemann: Homöopath und genialer Wissenschaftler   

Die Homöopathie wurde im 18. Jahrhundert von Samuel Hahnemann begründet und später als "Klassische Homöopathie" bezeichnet.  Hahnemann, ein Zeitgenosse Goethes, war ein Universalgenie, der 7 Fremdsprachen beherrschte und sowohl als Chemiker als auch als Mediziner, Pharmazeut und Übersetzer von medizinischer Fachliteratur einer der anerkanntesten Wissenschaftler seiner Zeit war. Als Freimaurer waren ihm zudem auch esoterische Bezüge zugänglich.   

Heilen durch Ähnlichkeit - Grundgesetz der Klassischen Homöopathie  

Dr. Samuel Hahnemann Begründer der Homöopathie

Hahnemann war tief enttäuscht von der Medizin, deren Ausübung er schliesslich aufgab, da er sah, daß sie den Menschen eher schadete als nutzte. Zugleich war er davon überzeugt, daß es ein allgemeines Gesetz geben müsse, wie Heilungen stattfinden. Der Suche nach diesem Gesetz hat er die ersten Jahrzehnte seines Lebens gewidmet. Erst mit 35 Jahren, nach der Aufgabe seines Arztberufes, in tiefem Elend steckend, kam ihm durch falsche Angaben in einer Arzneimittellehre, die er übersetzen wollte die Erleuchtung: Durch seinen Selbstversuch mit dem Arzeinmittel Chinarinde, den er unternommen hatte, um die falschen Theorien zu widerlegen entdeckte er das Ähnlichkeitsgesetz als Grundlage nach der alle wirklichen Heilungen ablaufen müssen: 

„Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfall  

eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden erregen kann als sie heilen soll!“

Arzneimittelprüfungen am Gesunden - Die Arneimittellehre der Klassischen Homöopathie 

Auf der Grundlage seiner Entdeckung begann Hahnemann sofort mit der Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Grundsätzen genügenden Heilmethode, die er später als "Homöopathie" bezeichnete (Griechisch: "ähnlich leidend").  

Zunächst war es notwendig, Erkenntnisse über die Wirkung von Heilmitteln auf den gesunden Menschen zu erforschen. Hierzu entwarf er das Konzept der Arzneimittelprüfung und führte grosse Mengen solcher Prüfungen an Gruppen Freiwilliger selbst durch, die er gut dokumentiert in seinem Werk "Reine Arzneimittellehre" veröffentlichte, das bis heute wegen seiner Zuverlässigkeit ein Grundlagenwerk der Homöopathie ist.

Die Potenz der Arznei wirkt, eine nur verdünnte Substanz wirkt nicht!

Die ersten von Hahnemann geprüften und eingesetzten homöopathischen Arzneien waren noch nicht potenziert und wurden in kleiner, aber noch materieller Gabe gereicht, weil der Kranke auf den seiner Krankheit ähnlichen Reiz sehr empfindlich reagiert (Erstreaktion). 

Diese Reaktion wollte Hahnemann so gering wie möglich halten. deswegen hat er mit immer geringeren Gabengrößen experimentiert, um eine Untergrenze der Wirksamkeit zu finden. Diese Untergrenze fand er nicht, statt dessen stieß er auf ein neues Phänomen: Die so von ihm zubereiteten Mittel zeigten in den Arzneimittelprüfungen eine immer größere Fülle an Prüfungssymptomen, das so sich zeigende Arzneimittelbild wurde immer detailreicher und schärfer.  

Der Grund für diesen Effekt war: Hahnemann hatte seine Arzneien nicht einfach verdünnt, sondern zunächst nach besonderem Verfahren eine Stunde lang in Milchzucker verrieben oder in Alkohol kräftig verschüttelt, hiervon einen Teil abgetrennt und diesen wiederum in der gleichen Weise bearbeitet. So kamen dann u.U. 10, 20 oder 30 Stufen der aufwendigen Zubereitung zustande. Nur die auf diese Weise zubereiteten Arzneien zeigten die beobachteten Effekte! Hahnemann nannte diese Vorgehensweise dann "Potenzieren", weil hierdurch die Potenz der Arznei, also ihre Heilkraft in qualitativer Hinsicht deutlich verstärkt wird.

Eine bloße Verdünnung der Arznei würde tatsächlich dazu führen, daß ihre Wirksamkeit ab einem bestimmten Verdünnungsgrad aufhört. Der von Hahnemann entdeckte Effekt des Potenzierens ermöglicht aber Wirkungen auch über diesen Verdünnungsgrad hinaus, was übrigens keineswegs im Widerspruch steht zu den Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaft! 

Das Organon der Heilkunst - Lehrbuch der Klassischen Homöopathie  

Nach Entdeckung des Ähnlichkeitsgesetzes und der Bereitstellung von Arneien, die nach diesem Gesetz eingesetzt werden können, hat Hahnemann systematisch Fallverläufe beobachtet, dokumentiert und seine Vorgehensweise ständig verbessert, bevor 20 Jahre nach seiner epochalen Entdeckung die erste Auflage seines "Organon" herausgab, in dem er in systematischer Weise den Ablauf einer homöopathischen Behandlung beschrieb. Es folgten im Lauf seines Lebens 5 weitere Auflagen mit ständigen Erweiterungen der Methode.

Heilung Psychischer und Psychosomatischer Erkrankungen mit Klassischer Homöopathie 

Hahnemanns Beobachtungsgabe und Menschenliebe ist es zu verdanken, daß er auch die homöopathische Behandlungsmöglichkeit Psychischer Erkrankungen entdeckte und sie klar von Psychosomatischen Krankheiten unterschied. Auf beiden Gebieten konnte er große Erfolge verzeichnen, berühmt  wurde die homöopathische Heilung der Psychose des Kanzleisekretärs Klockenbrinck. 

Heilung der Chronischen Krankheiten mit Klassischer Homöopathie - Hahnemanns Vermächtnis 

Die letzte grosse Entdeckung von Hahnemann war die Entdeckung der Natur der Chronischen Krankheiten. Er fand heraus, daß Chronische Krankheiten ihrem Wesen nach verschieden sind von akuten Krankheiten, und sich nicht nur in der Dauer von ihnen unterscheiden (wie das bis heute in der Medizin noch angenommen wird!). Wegen ihrer besonderen Natur erfordern sie laut Hahnemann auch eine andere Vorgehensweise in der Behandlung als die akuten Krankheiten, die Besonderheiten der zeitlichen Entwicklung und ihrer Dynamik müssen hier Berücksichtigung finden.

In seiner 6. und letzten Auflage des Organon, sowie in dem Grundlagenwerk "Die Chronischen Krankheiten - Ihre eigentümliche Natur und Heilung" hat er diese Besonderheiten und ihre Behandlung beschrieben. Sie sind sein Vermächtnis, auf das sich bis heute alle Homöopathen beziehen.