HEILPRAXIS für HOMÖOPATHIE und ANTHROPOSOPHIE - Nürnberg

Klassische Homöopathie, Anthroposophische Therapie, Psychosomatik und Biografiearbeit in Nürnberg

Klassische Homöopathie und Psychosomatik - Therapie für psychosomatische Krankheiten

In der Psychosomatik geht es um die Wechselbeziehungen zwischen "Psyche", der Seele, und "Soma", dem Körper des Menschen. Grade dieser Zwischenbereich zwischen Körper und Seele ist nun das Wirkungsgebiet der Homöopathie. 

Hahnemann hatte bereits entdeckt, daß jede Arznei (d.h. auch jede in der Schulmedizin verwendete!) nicht nur körperliche, sondern auch seelische Symptome erzeugt, wenn sie einem gesunden Menschen, z.B. in einer Arzneimittelprüfung, gegeben wird.  

Aufbauend auf dieser Erkenntnis können auch psychische und psychosomatische Erkrankungen mit eigens darauf abgestimmten Mitteln nach dem Ähnlichkeitsgesetz homöopathisch behandelt werden.

Die Zusammenhänge der Psychosomatik, um die es hier geht, können mittels der Begriffe der Anthroposophie besser verstanden werden: 

Verständnis von Leib und Seele durch Anthroposophie: 

Der lebendige, empfindsame und regsame Leib des Menschen:

Zum Leib des Menschen gehört zunächst der Physische Leib: Nur dieser unterliegt den Gesetzen der Physik und Chemie. Das wird deutlich an der menschlichen Leiche: sie zerfällt, wenn die Lebenskraft nicht mehr in ihr wirksam ist. Der Physische Leib ist eine gestaltete Form im Raum, er nimmt einen Platz ein. Den Physischen Leib hat der Mensch mit dem Mineralreich gemeinsam. 

Der Physische Leib wird belebt durch den sogenannten Ätherleib, oder Lebensleib. Dieser hat keinerlei stoffliche oder "feinstoffliche" Substanz!. Man versteht darunter die zeilichen Entwicklungsgesten des menschlichen Leibes. Der Ätherleib ist eine gestaltete Form in der Zeit (ähnlich einem Musikstück), er nimmt einen Zeitraum ein. Den Lebensleib hat der Mensch mit der Welt des Lebendigen (Pflanzen und Tiere) gemeinsam. 

Der Ätherleib wird empfindsam und reakionsfähig regsam durch den Astralleib, oder Empfindungsleib. Hierunter versteht man die festgelegten Instinkte und Reaktionen. Der Astralleib ist eine Empfindungsform, er gehört dem Reich der Archetypen oder Urbilder an. Den Empfindungsleib hat der Mensch mit den Tieren gemeinsam.

Die Seele des Menschen - ein Geschenk der Freiheit:

Hätte der Mensch nur seine Leibesglieder, dann wäre er so wie das Tier an seine Instinkte und festgelegten Verhaltensmuster gebunden. Tatsächlich hat der Mensch ein weiteres Wesensglied, nämlich sein Ich. Das Ich des Menschen gehört dem Gebiet des Geistes und damit dem Gebiet der Freiheit an. 

Mit Hilfe des Ich hat der Mensch im Laufe einer Jahrtausende währenden Entwicklung die menschlichen Seelenglieder entwickelt:

Die Empfindungsseele: um individuelle Sympathien und Antipathien gegenüber der Umwelt haben zu können, unabhängig von festen Verhaltensmustern.

Die Verstandes- und Gemütsseele: um die eigenen Empfindungen in sich verarbeiten zu können, unabhänig von der Umwelt.

Die Bewusstseinsseele: um sich selbst vom Ich aus gegenübertreten zu können, unabhängig von seinen Seelenregungen.

Zur Wirkung homöopathischer Mittel: 

Die in der Homöopathie verwendeten Mittel wirken auf den Physischen Leib, den Lebensleib und den Empfindungsleib des Menschen, sie verändern dabei nicht die Persönlichkeit:

Das Ich und die ihm unterstellten Seelenglieder werden ihrer Freiheit nicht beraubt, sondern die durch Krankheit vormals eingeschränkte Freiheit soll durch die Mittel-wirkung wiederhergestellt werden. 

Psychosomatik: Zu Soma (Körper) und Psyche muß das Ich hinzutreten:

Deswegen ist es in der homöopathischen Behandlung wichtig, daß der Mensch von seinen neuen Möglichkeiten Gebrauch macht, die ihm Im Fall einer Besserung seiner Symptome zur Verfügung stehen.