HEILPRAXIS für HOMÖOPATHIE und ANTHROPOSOPHIE - Nürnberg

Klassische Homöopathie, Anthroposophische Therapie, Psychosomatik und Biografiearbeit in Nürnberg

Klassische Homöopathie: In der Behandlung arbeiten Homöopath und Patient zusammen 

Die Behandlung einer Chronischen Krankheit nach den Regeln der Klassischen Homöopathie erfordert eine Reihe gut aufeinander abgestimmter Maßnahmen, die im Einzelfall individuell variiert werden können. Die Bedürfnisse des Patienten im Hinblick auf seine Erkrankung spielen dabei eine wichtige Rolle. 

Hierzu biete ich Ihnen bei der homöopathischen Behandlung in meiner Nürnberger Praxis für Diagnose und Begleitung ein paar Besonderheiten, die mir als Heilpraktikerin ergänzend zur Verfügung stehen. Ein typischer Ablauf sieht so aus: 

Erste Begegnung zwischen Patient und Homöopath - die Homöopathische Anamnese 

Am Beginn Ihrer homöopathischen Behandlung steht die Anamnese. Wenn Sie mit einer chronischen Erkrankung kommen, müssen Sie dafür einen Termin von ca. 2 Stunden Dauer einplanen, für Kinder weniger.
Die Anamnese dient der Aufnahme der Krankengeschichte und ist die Grundlage für die Diagnose, die Arzneimittelwahl, sowie für weitere ergänzende Maßnahmen.  

Das Besondere: der Homöopath nimmt "homöopathisch" Anteil  

  • Die von Ihnen geschilderten Beschwerden, z.B. Schmerzen, Ängste, "komische Empfindungen", für welche die Schulmedizin keine Ursache findet, werden in der Homöopathie ernst genommen und sind wichtige Hinweise für das Auffinden des passenden homöopathischen Mittels. Deswegen ist eine vertrauensvolle offene Atmosphäre zwischen Patient und Homöopath grundlegend für Mittelfindung.
  • Ich berücksichtige Ihre von den Eltern erworbene Veranlagung, sowie ihre Biografie von Geburt an, d.h.: Ihre gesundheitliche, körperliche und seelische Entwicklung mit den entscheidenden Einflüssen. Für besondere Belastungsfolgen, z.B. seelische Schocks, Operationen, Impfungen, berufliche Belastungen usw. kommen spezielle homöopathische Mittel in Frage.

Die körperliche Untersuchung dient dazu, vorliegende Befunde zu ergänzen, um die Diagnose zu sichern. Natürlich beziehe ich auch vorliegende schulmedizinische Untersuchungsbefunde in die Untersuchung mit ein und rate Ihnen u.U. zur weiteren Abklärung einer Verdachtsdiagnose zu einer Untersuchung beim Facharzt.

Das Besondere bei mir:  Alternative Diagnose-Methoden ergänzen die Anamnese und bereiten homöopathische Behandlung vor: 

Darüberhinaus kann ich bei der Anamnese durch alternative Methoden, zum Beispiel der anthroposophischen Diagnostik (Wärmehaushalt, Wachstumsformen, Gesetzmäßigkeiten der Biografie ...), zu vertieften Einsichten in die Ursachen der Krankheit kommen, die sowohl für die Wahl des homöopathischen Mittels hilfreich sind, als auch für die Begleitung des Heilungsverlaufs insgesamt. Wichtig: auf diese Weise können Krankheiten schon im Keim erkannt werden, noch bevor der schulmedizinische Befund möglich ist.  

Die homöopathische Fallanalyse

Nach der Anamnese sichte ich die gesammelten Informationen, um neben einer schulmedizinischen Diagnose auch zu einer einer homöopathischen Diagnose zu gelangen und darauf aufbauend zu einem Therapiekonzept.  

Die homöopathische Repertorisation und Materia-Medica-Abgleich 

Aus der Fallanalyse ergibt sich die Auswahl und Gewichtung der zur Repertorisation herangezogenen Symptome, sowie die Repertorisationsmethode. Repertorisation bedeutet: Mit Hilfe eines speziellen homöopathischen Nachschlagewerkes oder eines Programms zu einer Vorauswahl möglicher homöopathischer Mittel zu gelangen, die dann durch Abgleich ihrer Darstellung in der Arzneimittellehre (Materia Medica) zur endgültigen Mittelwahl führt. 

Die Verordnung 

Fallanalyse und Repertorisation sind nochmal zeitaufwendig, so daß Sie Ihre Verordnung i.a. erst ein paar Tage nach der Erstanamnese erhalten. Ich teile Ihnen dabei nicht nur Ihr homöopathisches Mittel mit Dosierung und Einnahmehinweisen mit, sondern auch evtl. begleitende Maßnahmen, z.B. Ihre Trinkmenge zu erhöhen u.Ä. 

Die Verlaufskontrolle der Heilung - Rollenverteilung zwischen Patient und Homöopath: 

Als Patient: Wenn Sie Ihre Verordnung erhalten haben, sind nun Sie an der Reihe: Zur Beurteilung des Verlaufs der Heilung ist eine gute Selbstbeobachtung wichtig, vielleicht machen Sie auch auch ein paar Notizen, über das was Ihnen auffällt. Nur Sie selbst können letztlich beobachten, was Sie erleben und empfinden, da bin ich als Homöopathin auf Sie angewiesen. 

Als Homöopath: Bei Ihrem nächsten Termin, typischerweise nach einem Monat, sprechen wir dann über die Entwicklung der letzten Wochen und wie es Ihnen jetzt geht. Dabei ergänze ich Ihren Bericht durch eigene Fragen und Untersuchungen. Ich beziehe mich dabei auf mein homöopathisches Fachwissen im Hinblick auf die Wirkung der von mir verordneten Mittel, Potenzen und Dosierungen. Erst aus dieser Zusammenschau ist eine fachlich fundierte Verlaufsbeurteilung möglich.  

Das Besondere bei mir: 

Bei der Verlaufskontrolle können wir auch auf Ihre Lebensumstände eingehen, Träume besprechen, die u.U. durch das homöopathische Mittel angestossen wurden, bei Bedarf Ihre Ernährungsgewohnheiten anschauen, oder evtl. bestehende psychische Blockaden beseitigen usw. Hierbei können Übungen aus der Anthroposophischen Heilkunde hilfreich sein. 

Das Ergebnis der Verlaufsbeurteilung ist eine aktualiserte Verordnung evtl. verbunden mit einem Rat zur Lebensführung. Diese erneute Verordnung erfolgt meist am Ende des Gesprächs oder kurze Zeit danach. Es ist nun nicht mehr ein so großer Aufwand notwendig wie nach der Erstanamnese. 

Der Behandlungsabschluß - Das Abschlußgespräch

Eine akute Behandlung ist abgeschlossen mit der Heilung, d.h. dem Verschwinden der Beschwerden.

Auch eine Chronische Behandlung kann abgeschlossen werden, wenn die ursprüngli- chen Beschwerden nachhaltig vollständig verschwunden sind, oder aber, Sie nun in einer so guten gesundheitlichen Verfassung sind, daß Sie auch ohne ständige Einnah- me von homöopathischen Mitteln gut leben können.  

Bei manchen chronischen Krankheiten ist es auch sinnvoll, immer mal wieder längere Behandlungsphasen einzulegen, die von Behandlungspausen unterbrochen werden, je nachdem wie die Krankheit sich bemerkbar macht.  

Die Behandlung sollte sinnvollerweise im Rahmen eines Abschlußgesprächs zwischen Patient und Homöopath beendet werden, bei einer akuten Erkrankung reicht i.a. eine Kurze Nachricht.